Rettet R-Urban

“Wenn die Utopie gegen die Wand fährt” – so der Vortragstitel des wegsweisenden und vielfach preisgekrönten Projekts R-Urban kürzlich in der Nachbarschaftsakademie. Allem internationalen Applaus zum Trotz ist dieser wunderschöne Ort akut von der Räumung bedroht. Wenn auch manchmal Kurzsichtigkeit und Ignoranz einen denken lässt, das kann doch nur ein Scherz sein, lassen wir doch nicht gleich vor Schreck die Harke ins Beet fallen.

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596 Acres – Right to the City

paula_segal_credit_marcoclausen

Foto: Marco Clausen

Paula Segal von 596 Acres, die im August im Rahmen des Residency-Programms der Nachbarschaftsakademie gemeinsam mit Anna Heilgemeier ein Projekt zum Thema urbane Gemeingüter durchführen wird, wird in „Fortune“ als eines der Gesichter von New Yorks massivem Wandel im 21. Jahrhundert porträtiert. Quelle: DW Gibson, The faces of New York City’s massive 21st-century transformation (in: Fortune, 17.7.2015). Sie beschreibt, wie sie in ihrer Nachbarschaft Menchen auf die Existenz von Flächen in öffentlichem Eigentum aufmerksam gemacht hat und dies durch Selbstorganisation zum Aufbau eines Gemeinschaftsgartens geführt hat. Es gehe vor allem darum, sagt sie, was Menschen tatsächlich bewirken können und wie sie die Möglichkeit erhalten, ihre eigene Nachbarschaft zu gestalten.

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596 Acres – Right to the City

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Foto: Marco Clausen

Paula Segal von 596 Acres, die im August im Rahmen des Residency-Programms der Nachbarschaftsakademie gemeinsam mit Anna Heilgemeier ein Projekt zum Thema urbane Gemeingüter durchführen wird, wird in „Fortune“ als eines der Gesichter von New Yorks massivem Wandel im 21. Jahrhundert porträtiert. Quelle: DW Gibson, The faces of New York City’s massive 21st-century transformation (in: Fortune, 17.7.2015). Sie beschreibt, wie sie in ihrer Nachbarschaft Menchen auf die Existenz von Flächen in öffentlichem Eigentum aufmerksam gemacht hat und dies durch Selbstorganisation zum Aufbau eines Gemeinschaftsgartens geführt hat. Es gehe vor allem darum, sagt sie, was Menschen tatsächlich bewirken können und wie sie die Möglichkeit erhalten, ihre eigene Nachbarschaft zu gestalten.

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596 Acres – Right to the City

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Foto: Marco Clausen

Paula Segal von 596 Acres, die im August im Rahmen des Residency-Programms der Nachbarschaftsakademie gemeinsam mit Anna Heilgemeier ein Projekt zum Thema urbane Gemeingüter durchführen wird, wird in „Fortune“ als eines der Gesichter von New Yorks massivem Wandel im 21. Jahrhundert porträtiert. Quelle: DW Gibson, The faces of New York City’s massive 21st-century transformation (in: Fortune, 17.7.2015). Sie beschreibt, wie sie in ihrer Nachbarschaft Menchen auf die Existenz von Flächen in öffentlichem Eigentum aufmerksam gemacht hat und dies durch Selbstorganisation zum Aufbau eines Gemeinschaftsgartens geführt hat. Es gehe vor allem darum, sagt sie, was Menschen tatsächlich bewirken können und wie sie die Möglichkeit erhalten, ihre eigene Nachbarschaft zu gestalten.

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Gemeingüter: mehr als Gärten

Foto: Agrocité von Atelier d’Architecture Autogérée

Foto: Agrocité von Atelier d’Architecture Autogérée

Der Guardian nennt in einer Serie zum Thema urbane Commons das Projekt R-Urban von Atelier d’Architecture Autogérée als ein herausragendes Beispiel dafür, wie man städtischen Gemeingütern über die in der Regel in diesem Zusammenhang als Beispiele angefürten Gemeinschaftsgärten hinausdenken kann. Doina Petrescu und Constantin Petcou von aaa hatten R-Urban kürzlich in der Nachbarschaftsakademie vorgestellt, dabei aber auch auf die gegenwärtig akute Drohung der Verdrängung des international renommierten und vielfach ausgezeichneten Projektes hingewiesen.

Unter der Überschrift „Move the conversation beyond gardening“ fragt der Guardian:

Wie kommt es, dass immer wenn wir über urbane Gemeingüter (urban commons) reden,  wir uns auf einen Gemeinschaftsgarten beziehen? Warum pflanzen die Pioniere einer neuen urbanen Politik immer Kohl und Rhabarber? Kann das sogenannte commoning auch auf eine Größenordnung hochgezogen werden, die das Leben in einer Metropole beeinflusst und in der Lage ist, Fragen des Wohnens, der Energienutzung, der Lebensmittelversorgung und sauberer Luft zu beantworten?  Mit anderen Worten, kann man sich die Stadt auch neu vorstellen als ein Allgemeingut, oder bleibt das commoning beschränkt auf sehr kleine Akte der Autarkie und des Widerstandes?

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Gemeingüter: mehr als Gärten

Foto: Agrocité von Atelier d’Architecture Autogérée

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Der Guardian nennt in einer Serie zum Thema urbane Commons das Projekt R-Urban von Atelier d’Architecture Autogérée als ein herausragendes Beispiel dafür, wie man städtischen Gemeingütern über die in der Regel in diesem Zusammenhang als Beispiele angefürten Gemeinschaftsgärten hinausdenken kann. Doina Petrescu und Constantin Petcou von aaa hatten R-Urban kürzlich in der Nachbarschaftsakademie vorgestellt, dabei aber auch auf die gegenwärtig akute Drohung der Verdrängung des international renommierten und vielfach ausgezeichneten Projektes hingewiesen.

Unter der Überschrift „Move the conversation beyond gardening“ fragt der Guardian:

Wie kommt es, dass immer wenn wir über urbane Gemeingüter (urban commons) reden,  wir uns auf einen Gemeinschaftsgarten beziehen? Warum pflanzen die Pioniere einer neuen urbanen Politik immer Kohl und Rhabarber? Kann das sogenannte commoning auch auf eine Größenordnung hochgezogen werden, die das Leben in einer Metropole beeinflusst und in der Lage ist, Fragen des Wohnens, der Energienutzung, der Lebensmittelversorgung und sauberer Luft zu beantworten?  Mit anderen Worten, kann man sich die Stadt auch neu vorstellen als ein Allgemeingut, oder bleibt das commoning beschränkt auf sehr kleine Akte der Autarkie und des Widerstandes?

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Gemeingüter: mehr als Gärten

Foto: Agrocité von Atelier d’Architecture Autogérée

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Der Guardian nennt in einer Serie zum Thema urbane Commons das Projekt R-Urban von Atelier d’Architecture Autogérée als ein herausragendes Beispiel dafür, wie man städtischen Gemeingütern über die in der Regel in diesem Zusammenhang als Beispiele angefürten Gemeinschaftsgärten hinausdenken kann. Doina Petrescu und Constantin Petcou von aaa hatten R-Urban kürzlich in der Nachbarschaftsakademie vorgestellt, dabei aber auch auf die gegenwärtig akute Drohung der Verdrängung des international renommierten und vielfach ausgezeichneten Projektes hingewiesen.

Unter der Überschrift „Move the conversation beyond gardening“ fragt der Guardian:

Wie kommt es, dass immer wenn wir über urbane Gemeingüter (urban commons) reden,  wir uns auf einen Gemeinschaftsgarten beziehen? Warum pflanzen die Pioniere einer neuen urbanen Politik immer Kohl und Rhabarber? Kann das sogenannte commoning auch auf eine Größenordnung hochgezogen werden, die das Leben in einer Metropole beeinflusst und in der Lage ist, Fragen des Wohnens, der Energienutzung, der Lebensmittelversorgung und sauberer Luft zu beantworten?  Mit anderen Worten, kann man sich die Stadt auch neu vorstellen als ein Allgemeingut, oder bleibt das commoning beschränkt auf sehr kleine Akte der Autarkie und des Widerstandes?

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Filmabend Gegen Bauspekulanten und Stadtzerstörer

DragonerFuehrung

Im Rahmen der von ihm kuratierten Filmreihe zu Bodenfrage, Mieterkampf und Selbstversorgung hat Florian Wüst im Rahmen der Nachbarschaftsakademie zwei Filme in den Archiven zum Arbeiterwohnungsbau im Ruhrgebiet aufgetan (Filmbeschreibung). Als Zeichen nachbarschaftlicher Solidarität haben wir die Filme auf dem ehamaligen Dragonergelände gezeigt, wo sich die Initiative Stadt von Unten gegen die Privatisierung einer der letzten großen Freiräume in Berlin-Kreuzberg wehrt.

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Filmabend Gegen Bauspekulanten und Stadtzerstörer

DragonerFuehrung

Im Rahmen der von ihm kuratierten Filmreihe zu Bodenfrage, Mieterkampf und Selbstversorgung hat Florian Wüst im Rahmen der Nachbarschaftsakademie zwei Filme in den Archiven zum Arbeiterwohnungsbau im Ruhrgebiet aufgetan (Filmbeschreibung). Als Zeichen nachbarschaftlicher Solidarität haben wir die Filme auf dem ehamaligen Dragonergelände gezeigt, wo sich die Initiative Stadt von Unten gegen die Privatisierung einer der letzten großen Freiräume in Berlin-Kreuzberg wehrt.

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DragonerFuehrung

Im Rahmen der von ihm kuratierten Filmreihe zu Bodenfrage, Mieterkampf und Selbstversorgung hat Florian Wüst im Rahmen der Nachbarschaftsakademie zwei Filme in den Archiven zum Arbeiterwohnungsbau im Ruhrgebiet aufgetan (Filmbeschreibung). Als Zeichen nachbarschaftlicher Solidarität haben wir die Filme auf dem ehamaligen Dragonergelände gezeigt, wo sich die Initiative Stadt von Unten gegen die Privatisierung einer der letzten großen Freiräume in Berlin-Kreuzberg wehrt.

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