Das Neue Deutschland berichtet über die Nachbarschaftsakademie: „Noch vor drei wussten sie nicht, ob es überhaupt weiter geht. Jetzt wachsen die Kreuzberger Prinzessinnengärten vom Berliner Umland in die ganze Welt. Auf dem Gelände am Moritzplatz startete in der vergangenen Woche eine Nachbarschaftsakademie, die Initiativen und KünstlerInnen aus dem Bezirk, Brandenburg, Hamburg, aber auch Paris, New York und Spanien nach Berlin einlädt, um sich bei Spaziergängen, gemeinsamen Essen, Exkursionen und Vorträgen über selbst organisierte grüne Freiräume auszutauschen.“
Beitrag im Neuen Deutschland
Das Neue Deutschland berichtet über die Nachbarschaftsakademie: „Noch vor drei wussten sie nicht, ob es überhaupt weiter geht. Jetzt wachsen die Kreuzberger Prinzessinnengärten vom Berliner Umland in die ganze Welt. Auf dem Gelände am Moritzplatz startete in der vergangenen Woche eine Nachbarschaftsakademie, die Initiativen und KünstlerInnen aus dem Bezirk, Brandenburg, Hamburg, aber auch Paris, New York und Spanien nach Berlin einlädt, um sich bei Spaziergängen, gemeinsamen Essen, Exkursionen und Vorträgen über selbst organisierte grüne Freiräume auszutauschen.“
Beitrag im Neuen Deutschland
Das Neue Deutschland berichtet über die Nachbarschaftsakademie: „Noch vor drei wussten sie nicht, ob es überhaupt weiter geht. Jetzt wachsen die Kreuzberger Prinzessinnengärten vom Berliner Umland in die ganze Welt. Auf dem Gelände am Moritzplatz startete in der vergangenen Woche eine Nachbarschaftsakademie, die Initiativen und KünstlerInnen aus dem Bezirk, Brandenburg, Hamburg, aber auch Paris, New York und Spanien nach Berlin einlädt, um sich bei Spaziergängen, gemeinsamen Essen, Exkursionen und Vorträgen über selbst organisierte grüne Freiräume auszutauschen.“
Eröffnung der Nachbarschaftsakademie
Am 11. Juni haben wir die Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten eröffnet. Bei einem Auftaktspaziergang haben wir mit Kotti&Co und dem Kreuzbergmuseum zwei wichtige Orte nachbarschaftlichen Engagements besucht.
Im Gecekondu von Kotti&Co haben uns Mitglieder der MieterInnengemeinschaft mehr über den beispiellosen Kampf am Kottbusser Tor erzählt, über steigende Mieten und Betriebskosten, das System des sozialen Wohnungsbaus und ihren beharrlichen Widerstand mit Lärmdemos, dem Bau eines informellen Gemeinschaftshauses, MieterInnenberatungen und der Erarbeitung alternativer Informationsmaterialien. Wohl keiner hätte vor drei Jahren vorausgesehen, dass sich die Bewegung für bezahlbaren Wohnraum zu einem Mietenvolksentscheid auswächst. Im Mai 2012 hatten die Mieter und Mieterinnen der Wohnblöcke am Kotti bei einem selbstorganisierten Straßenfest ein Protestcamp errichtet und erklärt: „Kira cok yüksek – Die Miete ist zu hoch! – Wir bleiben bis das Problem mit dem Sozialen Wohnungsbau gelöst ist!“. Seither sind sie einer der wichtigsten Akteure, die unablässig das Thema des sozialen Wohnens auf die politische Agenda setzen. (mehr …)
Eröffnung der Nachbarschaftsakademie
Am 11. Juni haben wir die Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten eröffnet. Bei einem Auftaktspaziergang haben wir mit Kotti&Co und dem Kreuzbergmuseum zwei wichtige Orte nachbarschaftlichen Engagements besucht.
Im Gecekondu von Kotti&Co haben uns Mitglieder der MieterInnengemeinschaft mehr über den beispiellosen Kampf am Kottbusser Tor erzählt, über steigende Mieten und Betriebskosten, das System des sozialen Wohnungsbaus und ihren beharrlichen Widerstand mit Lärmdemos, dem Bau eines informellen Gemeinschaftshauses, MieterInnenberatungen und der Erarbeitung alternativer Informationsmaterialien. Wohl keiner hätte vor drei Jahren vorausgesehen, dass sich die Bewegung für bezahlbaren Wohnraum zu einem Mietenvolksentscheid auswächst. Im Mai 2012 hatten die Mieter und Mieterinnen der Wohnblöcke am Kotti bei einem selbstorganisierten Straßenfest ein Protestcamp errichtet und erklärt: „Kira cok yüksek – Die Miete ist zu hoch! – Wir bleiben bis das Problem mit dem Sozialen Wohnungsbau gelöst ist!“. Seither sind sie einer der wichtigsten Akteure, die unablässig das Thema des sozialen Wohnens auf die politische Agenda setzen. (mehr …)
Eröffnung der Nachbarschaftsakademie
Am 11. Juni haben wir die Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten eröffnet. Bei einem Auftaktspaziergang haben wir mit Kotti&Co und dem Kreuzbergmuseum zwei wichtige Orte nachbarschaftlichen Engagements besucht.
Im Gecekondu von Kotti&Co haben uns Mitglieder der MieterInnengemeinschaft mehr über den beispiellosen Kampf am Kottbusser Tor erzählt, über steigende Mieten und Betriebskosten, das System des sozialen Wohnungsbaus und ihren beharrlichen Widerstand mit Lärmdemos, dem Bau eines informellen Gemeinschaftshauses, MieterInnenberatungen und der Erarbeitung alternativer Informationsmaterialien. Wohl keiner hätte vor drei Jahren vorausgesehen, dass sich die Bewegung für bezahlbaren Wohnraum zu einem Mietenvolksentscheid auswächst. Im Mai 2012 hatten die Mieter und Mieterinnen der Wohnblöcke am Kotti bei einem selbstorganisierten Straßenfest ein Protestcamp errichtet und erklärt: „Kira cok yüksek – Die Miete ist zu hoch! – Wir bleiben bis das Problem mit dem Sozialen Wohnungsbau gelöst ist!“. Seither sind sie einer der wichtigsten Akteure, die unablässig das Thema des sozialen Wohnens auf die politische Agenda setzen. (mehr …)
Ein Ernährungsrat für Berlin?
Foto: Udo Tremmel
Nach einem ersten Treffen im himmelbeet im Mai kamen am 1. Juni trotz Regen und Kälte knapp 50 Interessierte zum zweiten Vorbereitungstreffen für einen Ernährungsrat für Berlin. Eingeladen hatten INKOTA und die AG Stadt & Ernährung, Gastgeberin war die Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten. Unter den Teilnehmern waren Bauern aus der Region, Agrar- und ErnährungsaktivistInnen, Marktbetreiber, WissenschaftlerInnen und VertreterInnen zivilgesellschaftlicher Organisationen. Geplant ist, dass aus diesem Austausch „ein großes, übergreifendes Netzwerk in der Stadt“ hervorgehrt, „das vielfältige Akteure zusammenführt, Forderungen, Konzepte und Visionen erarbeitet und diese wirksam in die Öffentlichkeit bringt. Das ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem Ernährungsrat für Berlin, in dem Zivilgesellschaft mit Politik und Verwaltung eine zukunftsfähige Ernährungsstrategie für die Region entwickeln.“ Angesprochen wurden unterschiedlichste Themen, etwa dass nur 4% der in Brandenburg angebauten landwirtschaftlichen Erzeugnisse nach Berlin gehen, dass Berlin keinen eigenes Senatsverwaltung für Landwirtschaft und Ernährung besitzt, dass die Stadt Berlin über 10 000 ha landwirtschaftliche Fläche in Brandenburg besitzt, dass in Brandenburg der erste Volksentscheid gegen Massentierhaltung auf den Weg gebracht wird. Einzelne Punkten wurden in Arbeitsgruppen vertieft. Es soll ein weiteres Treffen am 6. Juli geben.
Ein Ernährungsrat für Berlin?
Foto: Udo Tremmel
Nach einem ersten Treffen im himmelbeet im Mai kamen am 1. Juni trotz Regen und Kälte knapp 50 Interessierte zum zweiten Vorbereitungstreffen für einen Ernährungsrat für Berlin. Eingeladen hatten INKOTA und die AG Stadt & Ernährung, Gastgeberin war die Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten. Unter den Teilnehmern waren Bauern aus der Region, Agrar- und ErnährungsaktivistInnen, Marktbetreiber, WissenschaftlerInnen und VertreterInnen zivilgesellschaftlicher Organisationen. Geplant ist, dass aus diesem Austausch „ein großes, übergreifendes Netzwerk in der Stadt“ hervorgehrt, „das vielfältige Akteure zusammenführt, Forderungen, Konzepte und Visionen erarbeitet und diese wirksam in die Öffentlichkeit bringt. Das ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem Ernährungsrat für Berlin, in dem Zivilgesellschaft mit Politik und Verwaltung eine zukunftsfähige Ernährungsstrategie für die Region entwickeln.“ Angesprochen wurden unterschiedlichste Themen, etwa dass nur 4% der in Brandenburg angebauten landwirtschaftlichen Erzeugnisse nach Berlin gehen, dass Berlin keinen eigenes Senatsverwaltung für Landwirtschaft und Ernährung besitzt, dass die Stadt Berlin über 10 000 ha landwirtschaftliche Fläche in Brandenburg besitzt, dass in Brandenburg der erste Volksentscheid gegen Massentierhaltung auf den Weg gebracht wird. Einzelne Punkten wurden in Arbeitsgruppen vertieft. Es soll ein weiteres Treffen am 6. Juli geben.
Ein Ernährungsrat für Berlin?
Foto: Udo Tremmel
Nach einem ersten Treffen im himmelbeet im Mai kamen am 1. Juni trotz Regen und Kälte knapp 50 Interessierte zum zweiten Vorbereitungstreffen für einen Ernährungsrat für Berlin. Eingeladen hatten INKOTA und die AG Stadt & Ernährung, Gastgeberin war die Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten. Unter den Teilnehmern waren Bauern aus der Region, Agrar- und ErnährungsaktivistInnen, Marktbetreiber, WissenschaftlerInnen und VertreterInnen zivilgesellschaftlicher Organisationen. Geplant ist, dass aus diesem Austausch „ein großes, übergreifendes Netzwerk in der Stadt“ hervorgehrt, „das vielfältige Akteure zusammenführt, Forderungen, Konzepte und Visionen erarbeitet und diese wirksam in die Öffentlichkeit bringt. Das ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem Ernährungsrat für Berlin, in dem Zivilgesellschaft mit Politik und Verwaltung eine zukunftsfähige Ernährungsstrategie für die Region entwickeln.“ Angesprochen wurden unterschiedlichste Themen, etwa dass nur 4% der in Brandenburg angebauten landwirtschaftlichen Erzeugnisse nach Berlin gehen, dass Berlin keinen eigenes Senatsverwaltung für Landwirtschaft und Ernährung besitzt, dass die Stadt Berlin über 10 000 ha landwirtschaftliche Fläche in Brandenburg besitzt, dass in Brandenburg der erste Volksentscheid gegen Massentierhaltung auf den Weg gebracht wird. Einzelne Punkten wurden in Arbeitsgruppen vertieft. Es soll ein weiteres Treffen am 6. Juli geben.
SUPRAMARKT IN UNBESANDTEN
SUPRAMARKT / BBM in Unbesandten: Zwischen Kuchen, gegenseitiger Hilfe und dem Schutz der Allmende
Eine ganz andere Art von Landpartie. Rausfahren und beim gemeinsamen Essen auf dem alten Hof sich Fragen fragen wie: „Gesellschaft vs. Gemeinschaft“ – wie können wir die Werte der Allmende stärken? Sind unsere Bedürfnisse „über Gebühr aufgeblasen“ (Rimbaud)? Können wir „radikales Schrumpfen“ (Jordan) wirklich leben?
Warum ist der Kapitalismus gegen die „gegenseitige Hilfe“ eingestellt?
Auf Einladung von BBM (Beobachter der Bediener von Maschinen) haben wir die Nachbarschaftsakademie im Rahmen des dreitägigen Symposiums SUPRAMARKT vorgestellt. Auf dem liebevoll, mit Hingabe und mit sehr viel Arbeit und Energie vom BBM e.V. in den letzten Jahren wiederaufgebauten ehemaligen Hof Heinecke, direkt hinter dem Elbdeich in Unbesandten, sind Nachbarn aus der Lenzerwische, mecklenburgischen und brandenburgischen Landwirtschafts- und Land-Kultur-Projekte und VertreterInnen von Selbtshilfe-Projekten aus Athen, Barcelona, Essex und Berlin zusammen gekommen, um sich in Workshops, bei Spaziergängen, wunderbarem Essen (Kantine Vrolena) und beim abendlichen Feuer am Fluss auszutauschen und besser miteinander zu vernetzen.