Suppe #2: Gärten in Brasilien und Kolumbien

Urbane Landwirtschaft und Gärten in Bogotá, Salvador und São Paulo

Im Februar hat die Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten in Zusammenarbeit mit Allmende Kontor und Spreeacker zu Suppe #2  eingeladen. Etwa 75 Interessierte sind in den Optionsraum auf dem Spreefeld gekommen, um sich mit uns über Urbane Gärten und urbane Landwirtschaft in São Paulo, Rio, Salvador, Bogotá und Medellín auszutauschen.

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De-Kommerzialisierung am Moritzplatz

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Ohne Genehmigung gemalte Werbefassade am Moritzplatz, Botschaft und Logo wurden nachträglich digital entfernt

 

Eine kürzlich ohne Genehmigung angebrachte Fassadenwerbung hinter dem Prinzessinnengarten erzeugt den  Eindruck einer Verbindung dieser Werbung mit dem Gemeinschaftsgarten und Streetart-Künstlern. In einer Stellungnahme hat sich die Nachbarschaftsakademie gegem die Kommerzialisierung öffentlicher Räume gewendet.

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Baubeginn Laube im Prinzessinnengarten

Am 16. September haben wir zusammen mit freiwilligen UnterstützerInnen mit den ersten Aufräumarbeiten für die „Laube im Prinzessinnengarten“ begonnen. An der Prinzenstraße soll im Selbstbau eine temporäre, mehrgeschossige und begrünte Holzrahmenstruktur entstehen, die Räume bietet für die Nachbarschaftsakademie, für Workshops, Filmscreening, Garten- und Imkerkurse, öffentliche Gespräche und die Zusammenarbeit mit Initiativen aus der Nachbarschaft. Wir hoffen noch in diesem Jahr die Fundamente für diesen in die vertikale wachsenden Garten und Lernort zu legen.

Das ist unser Land

Beitrag im Neuen Deutschland zur Arbeit von Paula Z. Segal für 596 Acres in New York aus Anlass ihrer Residency in der Nachbarschaftsakademie

Vermisstes Gemeingüterschild Prinzessinnengarten

Am Abend des 22. August wurde das Schild, das die Fläche des Prinzessinnengartens als “Gemeingut” kennzeichnet, vom Zaun am Moritzplatz entfernt. Für jeden Hinweis auf den Verbleib des Schildes bieten wir als Belohnung eine Tour zu den von uns im Rahmen des Workshops mit Paula Z. Segal, Anna Heilgemeir und Enrico Schönberg in der Nachbarschaft um den Prinzessinnengarten identifizierten “Commons”.

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Informeller Austausch: wie weiter in der Stadtpolitik?

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Im Rahmen der Nachbarschaftsakademie hat Mathias Heyden – Kommunarde, Bauherr, Handwerker und Architekt sowie Kümmerer und Organisator in der Stadt(teil-)politik -VertreterInnen von Initiativen, Lehrende und ProjektentwicklerInnen zu einer stadtpolitischen Workshopreihe eingeladen. Nach den zahlreichen und intensiven stadtpolitischen Diskussionen der vergangenen Jahre zur Privatisierung öffentlichen Eigentums, Tempelhof, Mietenvolksentscheid, Verdrängung und Erhalt von Freiräumen, gemeinschaftlichem und genossernschaftlichem Eigentum stellen wir uns die Frage: wie kann es gemeinsam weitergehen?

Öffentliches Gespräch zur Klimadebatte

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Bild: ende-gelände.org

Die aktuelle Klimadebatte zwischen Urban Gardening, Widerstand gegen den Kohleabbau und dem nächsten Klimagipfel. Die Nachbarschaftsakademie lädt zusammen mit der anstiftung zu einem öffentlichen Gespräch mit Sybille Bauriedl ein.

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Workshopauftakt Urbane Gemeingüter

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Paula Z. Segal (596 Acres, New York), Anna Heilgemeir und Enrico Schönberg haben bei ihrer Auftaktveranstaltung das Programm ihres Residency-Projekts in der Nachbarschaftsakademie vorgestellt. In Workshops, Spaziergänge und öffentlichen Gesprächen wollen sie die urbanen Gemeingüter in den Nachbarschaften um den Moritzplatz erkunden und thematisieren. Es geht um Eigentum, Zugänglichkeit und Teilhabe an öffentlichen Flächen und Räumen

Am Anfang der Veranstaltung stand der Schwur für den Boden, für den wir kämpfen“

„wir tauschen Wissen aus und teilen es, um dauerhafte Strukturen aufzubauen, die ein Leben und eine Stadt ermöglichen, die nicht  zum Verkauf stehen und alle willkommen heisst. Wir versprechen, dass wir nichts von dem, was wir lernen, dazu nutzen werdden, privaten Wohlstand aufzubauen.“

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Rettet R-Urban

“Wenn die Utopie gegen die Wand fährt” – so der Vortragstitel des wegsweisenden und vielfach preisgekrönten Projekts R-Urban kürzlich in der Nachbarschaftsakademie. Allem internationalen Applaus zum Trotz ist dieser wunderschöne Ort akut von der Räumung bedroht. Wenn auch manchmal Kurzsichtigkeit und Ignoranz einen denken lässt, das kann doch nur ein Scherz sein, lassen wir doch nicht gleich vor Schreck die Harke ins Beet fallen.

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596 Acres – Right to the City

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Foto: Marco Clausen

Paula Segal von 596 Acres, die im August im Rahmen des Residency-Programms der Nachbarschaftsakademie gemeinsam mit Anna Heilgemeier ein Projekt zum Thema urbane Gemeingüter durchführen wird, wird in „Fortune“ als eines der Gesichter von New Yorks massivem Wandel im 21. Jahrhundert porträtiert. Quelle: DW Gibson, The faces of New York City’s massive 21st-century transformation (in: Fortune, 17.7.2015). Sie beschreibt, wie sie in ihrer Nachbarschaft Menchen auf die Existenz von Flächen in öffentlichem Eigentum aufmerksam gemacht hat und dies durch Selbstorganisation zum Aufbau eines Gemeinschaftsgartens geführt hat. Es gehe vor allem darum, sagt sie, was Menschen tatsächlich bewirken können und wie sie die Möglichkeit erhalten, ihre eigene Nachbarschaft zu gestalten.

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